PerlA – Nachbericht vom 05.04.2014 Teil IV

Teil IV:

Von der Mit-Adminstratorin Christina Fahje aus dem Autismus-Forum-Deutschland hat uns folgendes Feedback erreicht:

Das war wirklich ein ganz besonderer und schöner Tag, liebe Andrea!! Danke dafür, dass du mal wieder mit deinem ausgesprochen guten Organisations-Talent ein Treffen ermöglicht hast, was allen Beteiligten einen so schönen Raum gegeben hat, wo Information und Austausch in einer “Wohlfühl-Atmosphäre” stattfinden konnten!!    

Auch ich war sehr “im Bann” der einzelnen Referenten. Carsten hat so toll durch den Tag geführt, auch ihm ein ganz besonderer Dank!! (… auch für die ganz persönliche Aufmunterung!!  … Carsten, du hast mir damit sehr geholfen!! ) Welch ein Gewinn für diese Veranstaltung, dass er die Moderation gemacht hat!!

Zunächst war ich wieder einmal sehr fasziniert, welche Worte Andrea bei ihrer Begrüßung gefunden hat! Sie spiegelten genau meine Gedanken und das gibt mir bei ihren Worten sowieso immer ein sehr vertrautes Gefühl zu ihr! … und ich denke, dass deine Rede auch bei allen anderen Anwesenden “ankam” und sie sich ermutigt fühlen, eure SHG besser kennenzulernen!

Dann kam die Ansprache des Bürgermeisters. …. und ich war so positiv überrascht, dass dort ein Politiker so gute Worte fand, dass man wirklich spürte, dass ihn das Thema “Autismus” interessiert, wenn nicht sogar persönlich berührt. … das gibt Hoffnung darauf, dass er in Peine noch viel bewegen wird, was euch weiterhelfen wird!

Dann durfte ich unser Forum vorstellen, und hatte dies auch versucht im Vorfeld durch ein Skript vorzubereiten. Doch als ich am Rednerpult stand und meinen Einleitungssatz “ändern” musste, weil Thorsten aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte, wurde auf einmal alles “anders”… Die Sätze, die dort standen konnte ich auf einmal nicht mehr erkennen, da ich nur noch ein Buchstaben-Wirrwarr sah, wenn ich drauf schaute… also versuchte ich, so gut es ging, doch noch passende Sätze zu “finden”…. dass du, liebe Andrea, dies als “frei und locker” wahrgenommen hast, beruhigt mich nun…  … da auch ich nun nicht mehr sagen könnte, was ich alles von mir gegeben habe… 

Der Vortrag von Tina hat mich dann zutiefst berührt!! Sie ist eine so starke Mutter, die nicht nur ihrem jüngsten Sprößling so fantastisch einzigartig durch sein Leben begleitet. In ihrem Vortrag schilderte sie den Weg, wie sie gemeinsam Kommunikationswege beschritten haben und man spürte, mit welcher Freude selbst kleinste “Fortschritte” bemerkt und beachtet wurden. Ein Weg, der noch lange nicht zuende gegangen ist, der aber so viel Hoffnung in sich trägt und allen aufgezeigt hat, dass auch wir als Eltern immer auf unser Gefühl hören sollten und unseren Kinder auch dann solche Möglichkeiten einzuräumen, wenn andere “Fachleute” sich diese Möglichkeiten mit solchen Ergebnissen nicht vorstellen können!! Euer Weg, liebe Tina, zeigt, dass ihr euch selbst vertrauen könnt und ich wünsche euch, dass ihr auch weiterhin die Kraft und den Mut haben werdet, mit dieser Einzigartigkeit für eure Kinder da zu sein und für sie “zu kämpfen”!!  

Dr. Uwe Tänzer referierte anschließend über das Thema “Diagnostik und Therapieangebote”. Man spürte, dass er sehr einfühlsam mit dieser Thematik umgeht und dabei auch bereit ist, mutig neue Wege zu beschreiten, wie zB auch die “Erwachsenen-Diagnostik”. Er, als auch seine Frau, die “im Hintergrund” helfend die ganze Zeit die Veranstaltung begleitete, haben bei mir einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen!

Als Dr. Peter Schmidt dann über seine Kindheit/Jugend sprach, begleitend von kleinen Leseproben aus seinem neuen Buch, kamen mir viele seiner Schilderungen so vertraut vor… so erging es wohl vielen der Zuhörer, denn er findet Worte für das, was wir häufig bei uns/unseren Kindern nur “sehen”, aber nicht erklären oder in Worte fassen können. Für Dr. Schmidt eine “Selbstverständlichkeit” , für mich dann eine kleine “Erleuchtung”… Ein Vortrag, der wie “im Fluge” verging, allerdings blieb er noch bis zum Ende der Veranstaltung (… und drüber hinaus  ) und so fanden wir noch weitere Momente, in denen er seine Sichtweisen uns schildern konnte.

Dr. Ingo Spitczok von Brisinski führte uns dann in seinem Vortrag “Umgang mit Grenzbefunden in der Diagnostik” in die Sichtweisen und Hintergründe der Diagnostiker. Es wurde deutlich warum es zu diesen Grenzbefunden kommen kann und auch seine Gedanken dazu, wie man damit umgehen könnte, waren sehr deutlich und hilfreich! Ein sehr “fesselnder” Vortrag, der sehr anschaulich darstellte, dass die Diagnostik für ALLE Beteiligten schwierig ist!

Nach jedem Vortrag gab es die Möglichkeiten seitens der Zuhörer noch Fragen zu stellen oder eigene Sichtweisen darzustellen. Auch hier zeigte sich anhand der vielen Fragen und Gedanken, dass diese Vorträge in ihrer jeweiligen “Einzigartigkeit” dazu beigetragen haben, dass bei den Anwesenden “neue Impulse” geweckt und weitere Informationen aufgenommen wurden, die wir in unseren Alltag mitnehmen durften. Ein Austausch, den man sich wünscht! Dankbar bin ich auch, weil sich für mich persönlich (neben den “alten”) auch neue Kontakte geknüpft haben, die unser Netzwerk weiter ausbauen und bereichern werden!

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen!! … und werde bestimmt bei der nächsten PerlA wieder dabei sein!

  
lg christina

Vielen lieben Dank, liebe Christina, dass du uns dieses positive Feedback hast zukommen lassen. Deine Worte tragen dazu bei und ermutigen unser weiteres Bestreben nach Aufklärung in Bezug auf Autismus und vor allem, das es mit ganz großer Sicherheit einen 2. Peiner Autismustag geben wird.
Yvonne M., Gründerin der “Leben mit Autismus” SHG Diepholz/Vechta , hat uns weitere Fotos zur Verfügung gestellt, die wir hier ebenfalls zeigen dürfen. Vielen lieben Dank
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Yvonne (rechts) mit Martina u. Peter Schmidt        Yvonne und Andrea
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